Um
die hohen Anforderungen an den Tierschutz und die Fleischqualität
zu gewährleisten, ist die landwirtschaftliche Gehegewildhaltung
gesetzlich streng reglementiert und kontrolliert. So sind
in den tierschutz- und hygienerechtlichen Bestimmungen Vorschriften
über die Besatzdichte, die Gehegeausstattung, die Fleischhygiene
und vieles mehr festgelegt.
Tiergerechter
Lebensraum
Aus
Überzeugung und Verantwortung unseren Tieren gegenüber
sind wir darüber hinaus bestrebt, diesen einen angenehmen
Lebensraum zu bieten. Die Haltung der Damtiere erfolgt deshalb
auf eine extensive, den natürlichen Lebensgewohnheiten
angelehnte Art wechselweise auf zwei Weiden. Dadurch wird
sowohl die Pflanzenwelt ausgeglichen beweidet, als auch an
sich möglichem Parasitenbefall der Tiere auf natürliche
Weise vorgebeugt. Unter Beachtung der Lebensgewohnheiten des
Damwilds wurden abwechslungsreiche Deckungsmöglichkeiten
geschaffen: Die Tiere können sich in einen Grabeneinhang
oder in Schatten spendende Mischwaldstreifen zurückziehen.
Im Winter besteht die Möglichkeit, allzu unfreundlicher
Witterung in den Stall auszuweichen. Für die Hirsche
befinden sich zudem zahlreiche Fegemöglichkeiten im Gehege.
Sicherer
Zaun
Zum
Schutz vor Gefahren von außen (z.B. streunende Hunde,
u.ä.), aber auch um der eigenen Neugier nach verbotener
Erkundung eines größeren Reviers Einhalt zu gebieten,
ist das Gehege mit einem zwei Meter hohen Zinkdrahtgeflecht
und naturbelassenen Akazienpfählen eingezäunt.
Natürliches
Futter
Durch
eine geringere Tierbesatzdichte ist sichergestellt, dass sich
unser Damwild in der Vegetationszeit ausschließlich
von den auf der Weide wachsenden Gräsern und Kräutern
ernähren kann. Nur in der kalten Jahreszeit muss zugefüttert
werden, damit die Tiere gut über den Winter kommen. Diese
Winterfütterung dauert von November bis April und erfolgt
ausschließlich mit Grassilage und Grummet (Heu vom 2.
Schnitt) - beides selbstverständlich am eigenen Betrieb
gewonnen. Als "Zuckerl" gibt es dann und wann Äpfel,
Kastanien sowie Laub- und Tannenzweige. Ein Salz-Leckstein
zum Mineralstoff-Ausgleich darf natürlich auch nicht
fehlen.

Die
Tiere haben ganzjährig Zugang zu frischem Wasser - entweder
im durchfließenden Bach oder aus einer Quellfassung.