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Damwild
(lat. dama dama) gehört zu der Familie der Hirsche und
lebte bereits in der jüngsten Tertiärzeit in Mesopotamien
und Europa. So wird in der Bibel im Buch Deuteronomium der Genuss
von Damfleisch empfohlen. Im 2. Jhdt. wurde es von den Römern
quasi als lebende Kühlschränke in Gehegen gehalten.
Dazu bemerkt der römische Schriftsteller Columella, dass
es ein "schöner alter Brauch sei, Gehege für
Wildtiere anzulegen, damit das eingeschlossene Jagdwild durch
seinen Anblick die Augen des Besitzers erfreue und man es bei
Bedarf für die Mahlzeit wie aus dem Vorratsraum holen könnte"
- eine Beschreibung, die auch heute noch gilt.

Das
Damwild gehört zu den mittelgroßen Hirscharten. Die
Schulterhöhe beträgt bei erwachsenen Tieren 75 bis
105 cm, die Körperlänge 130 bis 175 cm. Das Körpergewicht
beträgt bei erwachsenen Damhirschen 75 kg und bei ausgewachsenen
Damtieren zwischen 40 bis 45 kg. Die Tiere haben üblicherweise
ein hellbraunes Fell mit weißen Flecken (im Sommer) bzw.
ein graubraunes Winterfell. Es kommen aber auch zahlreiche Farbvariationen
vom weiß bis schwarz vor.

Damwild
ist wegen seiner Friedfertigkeit, Anpassungsfähigkeit,
Fressgewohnheiten und seinem Gruppenverhalten besonders für
die Gatterhaltung geeignet.

Der
Damhirsch trägt ein Geweih, das jährlich Anfang Mai
abgeworfen wird und dann wieder nachwächst. Ab Mitte Oktober
beginnt die Brunft und dauert bis Anfang November. Die Hirsche
geben dabei Laute von sich, die am ehesten an Schnarchen erinnern.


Das
(weibliche) Damtier hat eine kleinere Statur - und kein Geweih.
Das neugeborene Damwild wird Damkalb genannt. Es kommt im Sommer
nach einer Tragezeit von rund 230 Tagen zur Welt, wiegt rund
fünf Kilo und ist perfekt getarnt.

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